Der Internationale BürgermedienpreisThemaVorgabenBewertung & Verwendung

Der Internationale Bürgermedienpreis

Der Internationale Bürgermedienpreis würdigt herausragende Video- und Audioproduktionen, die im Kontext nichtkommerzieller Bürgermedien entstanden sind.

Mit dem Preis wird das Engagement in der audiovisuellen Produktion und Berichterstattung zu lokalen, regionalen und globalen gesellschaftlich relevanten Themen ausgezeichnet.

Topic

Kulturelles Erbe –
Erinnerung an die Vergangenheit,
Schlüssel für die Zukunft.

Europas Städte und Landschaften sind durch physische Erinnerung an die Vergangenheit geprägt. Schlösser, Brücken und archäologischen Wunder sind einige Beispiele schlechthin. Traditionen, Sprachen und Kunst, die durch Generationen von Menschen weitergegeben werden, prägen unseren Alltag. Weil das kulturelle Erbe von so zentraler Bedeutung für die Identität Europas ist und aufgrund der gravierenden Bedrohungen, die es in Konfliktzonen erfährt, ist es nach Auffassung der Europäischen Kommission im Jahr 2018 Zeit kulturelles Erbe zu feiern und dieses Jahr zum „Europäische Jahr des Kulturerbes“ zu erklären. Ziel dieses Jahres ist es, unser gemeinsames kulturelles Erbe und dessen Potenzial für Identifikation, Teilhabe und Entwicklung miteinander zu teilen. Drei Aspekte sollen im Rahmen des Jahres insbesondere diskutiert werden: kulturelle Vielfalt, demografischer Wandel und Nachhaltigkeit. Dabei soll das „Europäische-Kulturerbe-Jahr“ insbesondere darauf aufbauen, dass unser gemeinsames kulturelles Erbe immer beides ist: lokal und europäisch sowie Erinnerung an die Vergangenheit und Schlüssel für die Zukunft.

Das Thema des Bürgermedienpreises 2017 wurde parallel zu dem Motto des gerade erwähnten kommenden europäischen Jahr gewählt. Bürgermedien machen die Menschen aus der ganzen Welt empfindlicher für eine globale Vereinigung und ein aktives Engagement. Die Träger und Förderer des Internationalen Bürgermedienpreises 2017 wollen mit dieser Ausschreibung und Themenwahl zur Produktion und zur Ausstrahlung entsprechender TV- und Radioprodukte zum Thema „kulturelles Erbe“ anregen.

Dabei stehen das Thema, die Qualität der medialen Umsetzung, die Authentizität, die Relevanz der Recherche und die Originalität im Vordergrund. Die Besonderheiten der Produktionen werden von der Jury in angemessener Weise berücksichtigt.

Vorgaben

  • Produzenten: Einzelteilnehmer/innen, Gruppen, Vereine, bürgerschaftliche Initiativen, Schulklassen, insbesondere Produzenten/innen und Akteure sowie Redaktionsgruppen aus Einrichtungen der Bürgermedien und Bürgermedienarbeit
  • Maximal ein Beitrag pro Produzent
  • Produktionszeitraum: 1. Januar 2016 bis 28. Februar 2017
  • Länge des Beitrags: maximal 20 Minuten
  • Produktsprache: Englisch
    Allen nicht-englischen Beiträgen muss ein englisches Transkript (Audio/Video) beigelegt werden (Videos können alternativ auch englisch untertitelt werden)
  • Einsendeschluss: 28. Februar 2017
    Es gilt der Eingangspoststempel. Briefe, E-Mails oder Uploads nach diesem Datum werden nicht berücksichtigt
Video
  • Mindestens PAL mit 720 x 576 Pixeln (sowohl 4:3 als auch 16:9)
  • Empfohlene Dateicontainer: .mp4 or .mov
  • Empfohlener Codec: .h264
  • Empfehlung für Untertitel: Schriftyp Arial in Weiß mit schwarzer Kontur, maximal 2 Zeilen pro Untertitel(-Seite) und zentriert

Audio
  • Dateicontainer: .wav, .mp3 oder .ogg
  • Datenrate (Data Rate): mind. 192 kbps
  • Abtastrate (Sample Rate): mind. 44100 Hz


Bewertung und Verwendung

Die Jury besteht aus erfahrenen Personen der unterschiedlichen Medienkategorien. Eine Vorauswahl treffen Experten der Ausschreibungsträger. Die Auswahl der Beiträge zur Preisverleihung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges.

Mit der Anmeldung zum Wettbewerb erhalten die Ausschreibungsträger alle Rechte zur Vorführung vor der Jury, vor dem Publikum der Auszeichnungsveranstaltung, in Bürgersendern, bei gemeinnützigen Projekten und Veranstaltungen, vor Sponsoren und Geldgebern. Sowie das Recht zur Auswertung für wissenschaftliche Zwecke, Ausbildung, zeitlich unbegrenzten Wiederholungen, Nutzung von Ausschnitten und Archivierung.

Desweiteren ist sicherzustellen, dass die Einreichenden im Besitz aller Rechte für die Verbreitung der eingereichten Produkte sind und dass das Produkt weder gegen geltendes Recht verstößt noch Rechte Dritter verletzt. Zudem verpflichten sich die Einreichenden, die Ausschreibungsträger von Schadensersatzansprüchen freizustellen, die aus der Verbreitung der eingereichten Produkte entstehen können.

Den Ausschreibungsträgern entstehen hieraus keine Kosten und Verpflichtungen. Zudem halten sich die Ausschreibungsträger vor, bei zu geringer Beteiligung in einzelnen Kategorien keine Preise oder nur einzelne Anerkennungspreise in der betroffenen Kategorie zu vergeben.

Die Gewinner des internationalen Bürgermedienpreises werden am Samstag, den 6. Mai 2017 im Rahmen einer weiteren Veranstaltung im Bürgerhaus Bennohaus bekanntgegeben.